Guter Kundenstamm schafft Arbeit in der Krise • Der Heuschneider

Stefan Tremmel, Inhaber des Elektromarktes Der Heuschneider, und zugleich Vorsitzender des Förderkreises Dorfen zieht eine erste Bilanz für sein Geschäft, aber auch für die Gewerbetreibenden in Dorfen

Dorfen – Am kommenden Montag darf der Elektromarkt Der Heuschneider wieder öffnen. Die vergangenen Wochen konnte Inhaber Stefan Tremmel trotz der vom Gesetzgeber auferlegten Schließung seines Fachmarktes gut überbrücken.

„Für unser Geschäft war viel los, wir hatten keinen in Kurzarbeit.“ Denn der Heuschneider hat sehr viele Firmen- und Großkunden, darunter auch Kliniken, die alle sehr viel Zeit benötigt hätten, weil sie aufgerüstet hätten zum Thema Kommunikation und mit Laptops, Headcams, Headsets und so weiter ausgestattet werden mussten.

Auch Spezialsachen, etwa Waschmaschinen, um die Berufskleidung der Krankenhausarbeiter nicht mehr daheim, sondern in den Kliniken zu waschen, um eine Ansteckungsgefahr zu verhindern. „Wir haben tatsächlich sehr viel zu tun gehabt.“

Viele Kunden, die jetzt zuhause im Home-Office arbeiten, mussten mit WLAN versorgt werden, erklärt Tremmel weiter. „Wir hatten auch eine Notklingel hinterm Haus, wenn jemand was gebraucht oder bestellt hat, dann konnte er es dort abholen.“ Der Heuschneider-Online-Shop sei tatsächlich hoch gegangen, aber das seien vor allem Stammkunden gewesen.

Außerdem seien viele Servicearbeiten, Neuinstallationen und Handynotfälle zu erledigen gewesen. „Wenn die Leute zu hause sind, ist es umso wichtiger, dass der Fernseher und die Haushaltsgeräte funktionieren“, erklärt der Vorsitzende des Dorfener Fördervereins.

„Wir haben unseren Umsatz zu 80 Prozent gehalten, was schon gut ist. Natürlich wurden auch Termine verschoben, weil Kunden aus Angst vor Corona keinen ins Haus lassen wollen. Aber der Großteil nutzte die Zeit.“ Auch die Betreiber der Erdinger Therme, wo gerade umgebaut werde und der Heuschneider Fernseher installierte.

„Auch am Flughafen haben wir viel zu tun. Natürlich weiß man nicht, ob dann das ein oder andere Projekt von diesem auf nächstes Jahr verschoben wird“, so Tremmel. In solchen Zeiten sei man froh, gute Firmenkunden zu haben, die einem was abnehmen.“

„Grundsätzlich ist es bei uns gut gegangen, ich bin aber froh, dass die Öffnung am 27. April, wieder ansteht“. Was ihn ärgert ist, dass die Preise für gefragte, aber derzeit rare Produkte wie Webcams, Laptops, Headsets, IPads oder Drucker rasant gestiegen seien. „Die verlangen jetzt fast schon das Doppelte.“ Dafür freut er sich, dass alle Mitarbeiter da waren und mitgezogen hätten.

„Beim Förderkreis ist mein größtes Sorgenkind die Gastronomie und die Hotellerie, denn die werden schon noch eine Zeit geschlossen bleiben. Da müssen wir uns vom Förderkreis noch überlegen, wie wir sie unterstützen können.“

Ihm geht es um alle Dorfener Gewerbetreibende, nicht nur die Förderkreis-Mitglieder. Denkbar sei eine Zusammenarbeit mit der Stadt, dass man eine Plattform schaffe, auf der veröffentlich werde, wer was liefert, wer wann geöffnet oder wer welche Angebote habe. Zugleich sollte man an die Leute appellieren, dass sie dies auch annehmen.

Insgesamt sei es in Dorfen, soweit es ihm mitgeteilt worden sei, noch relativ glimpflich abgelaufen. Soforthilfe sei beantragt und auch erhalten worden. „Wir haben regelmäßig voll gepackte Newletter rausgeschickt, wie man diese schweren Zeiten meistern kann, etwa in Steuerfragen oder bei Krediten.“ Viele Informationen von unterschiedlichsten Stellen, auch von CIMA, der Stadt oder Verbänden wurden zusammengesammelt und komprimiert verschickt. „Da waren schon alle dankbar und wir haben viel positives Feedback erhalten.“

Viele der Dorfener Geschäfte seien Inhabergeführt, alt eingesessene Unternehmen und müssten keine Miete zahlen, das sei wohl ausschlaggebend. „Total schlimm ist es für die Reisebranche. Es wird ja so schnell keiner in Urlaub fahren.“

Tremmel ist froh im Freistaat zu leben, wo viel gemacht werde und man sich nicht beschweren könne. Er hofft, dass alle zusammenhalten und sich die Leute wieder auf das wirklich Wichtige besinnen, es künftig nicht mehr ständig höher, schneller, weiter laute. „Eine gewisse Erdung schadet nicht“, betont er.

Ihn freut, dass er neue Kunden gewinnen konnte, die noch nicht wussten, dass es im stationären Handel nicht teurer, aber dafür oft schneller gehe.

Quelle: Intelligenzblatt Dorfen




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